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Grafikkarten

Wenn Sie sich zum ersten Mal mit Computern aus dem Gamingbereich (oder PCs im Allgemeinen) befassen, werden Sie mit einer Vielzahl von Hardwarekomponenten und technischem Fachjargon konfrontiert. Sie werden schnell feststellen, dass es PCs mit und ohne zusätzliche GPU (Grafikkarte) auf dem Markt gibt.

Wozu brauchen Sie eine Grafikkarte?

Die Grafikkarte wird vom Prozessor mit Informationen versorgt. Auf dieser Grundlage bestimmt sie das Bild, das auf dem Monitor angezeigt werden soll. Je komplizierter die dargestellten Bilder sind, desto mehr Leistung benötigt die Grafikkarte. Manche Computer verfügen über eine im Prozessor integrierte Grafikeinheit. Dabei handelt es sich jedoch um Arbeitsplatzrechner. Wenn Sie die meiste Zeit mit Excel arbeiten und ab und zu ein Video auf YouTube abspielen, reicht die Leistung der eingebauten Grafikeinheit aus. Wenn Sie Ihren Computer jedoch zum Spielen verwenden möchten, benötigen Sie eine eigenständige Grafikkarte. Eine dedizierte GPU verfügt über genügend Leistung, um Spiele mühelos zu spielen.

Welche Hersteller gibt es?

Der Markt für Grafikkarten kann in zwei Bereiche unterteilt werden. Zum einen die Grafikkarten von Nvidia und zum anderen die Grafikkarten von AMD. Spiele-GPUs von Nvidia werden als “GeForce” bezeichnet, die von AMD als “Radeon”. Wenn Sie auf der Suche nach einer ganz speziellen GPU sind, nehmen wir hier als Beispiel einmal eine GeForce RTX 2060. Sie werden viele verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern sehen (Asus, MSI, Gigabyte und andere). Alle basieren auf dem gleichen Grafikchip, der von Nvidia hergestellt wird. Sie unterscheiden sich nur in Bezug auf das Kühlsystem und die Geschwindigkeit, mit der sie laufen. Wenn es um die reine Leistung des Chips geht, spielt es keine große Rolle, für welches Modell Sie sich entscheiden. Wenn auf dem Aufkleber GeForce RTX 2060 steht, dann steht GeForce RTX 2060 drin.

Welche technischen Informationen?

Im Wesentlichen sind es drei wesentliche Zahlen, die die Leistung einer Grafikkarte bestimmen: die Recheneinheiten sowie die Taktfrequenz und der Videospeicher. Einfach ausgedrückt, gilt hier die traditionelle Regel “je mehr, desto besser”! Allerdings ist es nicht ratsam, die Taktfrequenz und die Recheneinheiten unabhängig voneinander zu betrachten, da die beiden Hauptgrößen praktisch ineinandergreifen. Im Allgemeinen sind GPUs mit vielen Recheneinheiten in ihrer Taktfrequenz langsamer als solche mit weniger Recheneinheiten. Letztere bieten jedoch eine bessere Leistung. Das klingt etwas kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach:
“Benchmark” ist das Zauberwort. Spiele-Benchmarks geben an, wie viele Bilder pro Sekunde eine Grafikkarte in bestimmten Spielen verarbeiten kann. Alles zwischen 40 Bildern pro Sekunde kann als “flüssiges Spielerlebnis” gelten – bei Shootern müssen es mindestens 60 sein. Umfassende Benchmark-Ergebnisse für alle relevanten GPUs finden Sie im Internet. Da aber auch hier eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle spielt, gehen wir im folgenden Abschnitt näher darauf ein.

Wie viel kostet eine gute Grafikkarte?

Ob die Qualität einer Grafikkarte gut oder schlecht ist, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Hier schauen wir uns Gaming-Benchmarks an. Diese werden in der Regel für drei verschiedene Auflösungen durchgeführt. Es gibt Benchmarks für Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) und für WQHD (2.560 1440 Pixel) sowie für UHD (3.440 2160 Pixel). Je höher die Auflösung, d.h. je höher die Anzahl der dargestellten Pixel ist, desto höher sind die Anforderungen an die GPU. Daher sollten Sie beim Kauf einer GPU darauf achten, dass diese der gewünschten Auflösung entspricht. Wenn Sie einen Full-HD-Monitor besitzen, können Sie bereits für etwa 200 Euro eine Grafikkarte kaufen, mit der Sie problemlos und mit hervorragenden Grafikeinstellungen spielen können. WQHD-Monitore hingegen erfordern Grafikkarten von mindestens 300 Euro oder mehr. Um das Potenzial des UHD-Bildschirms voll auszuschöpfen, können Sie den Preis um weitere 20 Euro erhöhen.

Was gibt es beim Einbau zu beachten?

Wenn Sie planen, Ihren Computer selbst zu bauen oder sogar Ihre Grafikkarte auszutauschen, müssen Sie ein paar Kleinigkeiten beachten. Zunächst einmal sind die leistungsstarken Grafikkarten in der Regel groß. Das bedeutet, dass Sie genügend Platz in Ihrem Gehäuse haben müssen. Die genauen Maße Ihrer Grafikkarte finden Sie auf der Seite des Produkts. Außerdem sollte das Netzteil genügend Leistung haben, um die Grafikkarte auch bei starker Belastung mit Strom zu versorgen. Für Gaming-PCs sollte das Netzteil mindestens 500 Watt liefern können, je nach Grafikkarte eventuell auch mehr. Gerade die neuesten Premium-Grafikkarten haben den höchsten Energieverbrauch. Zu guter Letzt müssen Sie darauf achten, dass alle benötigten Anschlüsse zugänglich sind. Dies ist jedoch meist nur in Verbindung mit sehr alten Motherboards/Monitoren ein Problem.