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NAS-Systeme

Moderne NAS-Systeme kaufen

Als Alternative zu den teuren Cloud-Diensten von Microsoft, Google, Apple und Clouds erfreuen sich NAS-Systeme nach wie vor großer Beliebtheit.

NAS ist eine englische Abkürzung und steht für Network Attached Storage. Das System ist folglich nichts anderes als eine Erweiterung des verfügbaren Speicherplatzes, welcher jedoch nicht im Computer oder Laptop angeschlossen, sondern über ein Netzwerk erreicht wird. Die Festplatten werden hierzu in einem System kombiniert und mit dem Heim- oder Geschäftsnetzwerk verbunden. Sowohl über WLAN wie auch über die Netzwerkkabelverbindung kann anschließend auf den Speicherplatz zugegriffen werden. Das System verfügt jedoch noch über weitere Attribute. So werden in den meisten Fällen zur Erhöhung des Ausfallschutzes die darin enthaltenen Festplatten gespiegelt und bieten so eine erhöhte Sicherheit gegen Datenverlust. Die handelsüblichen NAS-Systeme unterscheiden sich in den allermeisten Fällen an der Anzahl verfügbaren Laufwerksschächte. So hat ein System für den privaten Gebrauch normalerweise zwei oder vier Plätze für Festplatten. Die Größe der Festplatte kann je nach Einsatz anschließend variieren. Während die privaten Geräte mittlerweile praktisch alle über integrierte SSD Festplatten verfügen, werden für NAS-Systeme sehr oft noch normale HDD Festplatten eingesetzt. Einerseits muss die Datenverfügbarkeit dabei nicht so hoch sein und andererseits sind diese Festplatten um einiges günstiger als moderne SSD Disks.

Beim Kauf eines modernen NAS-Systems muss folglich darauf geachtet werden, welcher Typ Festplatte eingebunden ist und wie viel Speicherplatz diese enthalten. Doch nicht nur diese zwei Punkte sind wichtig. Der Kauf erfordert in den meisten Fällen eine etwas umfassendere Recherche sowie eine Definition über dessen späteren Einsatzzweck. Die Bandbreite, das Speichervolumen sowie die Sicherheitsaspekte sich wichtige Punkte.

Die Bandbreite und somit die maximale Geschwindigkeit des Netzwerkinterfaces entscheidet, wie schnell auf die Daten zugegriffen werden kann. Eine Übertragung im alltäglichen Gebrauch von 100 Mbit/s gilt hierbei als Minimum. Je nach Einsatzgebiet, beispielsweise das Streamen von Musik oder Videos, ist jedoch bereits eine Gigabit-Anbindung sinnvoll. Bei der Auswahl des NAS-Systems muss somit zwingend auf dessen Netzwerkgeschwindigkeit geachtet werden. Weiter spielt das Speichervolumen des Systems eine zentrale Rolle. Je nach Konfiguration der Ausfallsicherheit steht hierbei dem Kunden mehr oder weniger Speicherplatz zur Verfügung. Werden die Festplatten gespiegelt, so hat der Kunde lediglich Zugriff auf die Hälfte des eigentlich gekauften Speichers. Denn wird das NAS mit zwei 1 TB Festplatten gefüllt und anschließend eins zu eins gespiegelt, so stehen für die aktive Nutzung nur 1 anstatt 2 TB zur Verfügung. Die Definition dieser Spiegelung dient der Sicherheit. Das Sicherheitslevel hat somit massiven Einfluss auf die Konfiguration eines NAS-Systems. Neben der Spiegelung der verfügbaren Speichermenge gibt es zudem Systeme mit Zugriffsschutz, Berechtigungskonzepten und Verschlüsselungen. Werden empfindliche Daten auf dem System abgelegt, so ist es zwingend notwendig, diese zu verschlüsseln. Sind die Daten jedoch erst einmal verschlüsselt, so können sie nur mit dem korrekten Passwort geöffnet werden. Es empfiehlt sich folglich, diesen Schlüssel gut aufzubewahren und außerhalb des NAS abzuspeichern.

Weitere wichtige Punkte beim Kauf des richtigen NAS-Systems sind dessen interne und externe Erweiterbarkeit durch weitere Festplatten und sowie die dazugehörenden Software-Komponenten. Verfügt das System beispielsweise über eine sogenannte Caching-Funktion, welche über eine integrierte Software gesteuert wird, können oft benutzte Dateien in einem Zwischenspeicher gehalten werden, was die Geschwindigkeit des NAS für den Benutzer erhöht.